9 Tipps, wie Sie sich als Unternehmer immer wieder selbst motivieren

9 Tipps, wie Sie sich als Unternehmer immer wieder selbst motivieren

Feuerwerk Jill111

Erinnern Sie sich noch an die Zeit, als Sie ihr Unternehmen gegründet haben?

Warum haben Sie damals das Risiko auf sich genommen, ein eigenes Unternehmen aufzubauen und zu führen?

Wollten Sie frei sein, selbst entscheiden können, wo es lang geht, wie Dinge angepackt werden sollen? Sich endlich nichts mehr sagen lassen müssen vom Vorgesetzten? Lieber selber Chef sein und den Mitarbeitern zeigen, wie sie arbeiten sollen?

Das klingt erst einmal ziemlich gut und beflügelt die meisten. Allerdings kommt man auch als engagierter Unternehmer irgendwann an den Punkt, an dem das Alltagsgeschäft mit seinen Problemen ganz schön an der eigenen Motivation knabbert. Da verliert man schnell mal die Lust und Energie, an den wichtigen Dingen zu arbeiten. Schließlich treibt einen keiner mehr an. Niemand zwingt einen, sich um unangenehme Dinge zu kümmern. So schieben viele Unternehmer  andere Arbeiten vor, um ihr Gewissen zu beruhigen. So nach dem Motto: “Ich arbeite so viel, ich komme gar nicht dazu,….”

Leider ist es so, dass es auch kein anderer für Sie tut, wenn Sie es nicht tun. Die Dinge bleiben liegen und irgendwann ist der Berg mit Problemen so groß, dass Sie resignieren und nur noch reagieren anstatt zu agieren. Und das war es doch eigentlich nicht, was Sie ursprünglich gewollt haben, oder?

Damit das möglichst nicht passiert, müssen Sie sich als Unternehmer selbst motivieren. Es gibt keinen anderen, der das für Sie macht. Sie müssen sich sozusagen selbst in den Hintern treten.

Hier habe ich Ihnen ein paar Tipps zusammengestellt, die Ihnen bei Ihrer Selbstmotivation helfen können:

1. Die Sinnfrage

In meinem letzten Blogartikel ging es um das Thema Unternehmensvisionen, also warum Ihr Unternehmen existiert und welches Ziel Sie damit anstreben. Hier können Sie den Artikel lesen.

Machen Sie Ihre Vision für sich sichtbar, z.B. als Schriftzug an der Wand, als Bild auf Ihrem Schreibtisch, als Collage aus passenden Fotos oder wie auch immer. Wichtig ist, dass Sie sich jederzeit vor Augen führen können, warum Sie das alles tun.

Auch Sie selbst haben sicherlich konkrete Vorstellungen davon, was Sie mit Ihrer Selbständigkeit persönlich erreichen wollen. Vielleicht wollen Sie ein Ferienhaus am Strand kaufen oder Ihren  Pilotenschein machen oder einfach mehr Zeit für Ihre Familie haben? Auch diese persönlichen Ziele sollten Sie visualisieren und sich ein Bild davon erschaffen. Wenn Sie dann in einem Tief stecken, erinnert es Sie an Ihre eigenen Ziele und motiviert Sie zum Weitermachen.

2. Sich selber kennen

Was sind Sie für ein Arbeitstyp? Drehen Sie erst dann richtig auf, wenn Abgabefristen drohen und Sie unter Druck stehen? Oder ist Ihnen ein durchgeplanter Arbeitstag mit genügend Zeitreserven lieber?

Manche sind schon um 5 Uhr morgens voll da und arbeiten am liebsten, wenn der Rest noch schläft, andere kommen erst gegen Mittag in die Pötte, haben aber kein Problem damit, bis abends zu arbeiten.

Finden Sie heraus, wie Sie am besten arbeiten können und versuchen Sie, dementsprechend Ihre Abläufe einzurichten. Schließlich sind Sie Ihr eigener Chef und können sich Ihren Arbeitstag so einrichten, dass er zu Ihnen und Ihren Bedürfnissen passt. Das geht als Angestellter meistens nicht.

3. Auch kleine Schritte führen zum Ziel

Wenn die Motivation mal wieder im Keller sein sollte, hilft die Methode der kleinen Schritte. Unterteilen Sie Ihr Hauptziel in kleine Zwischenziele und arbeiten Sie diese ab. Zu einem kleinen überschaubaren Ziel kann man sich eher aufraffen und wenn man es geschafft hat, motiviert das, auch das nächste Zwischenziel zu erreichen usw.

Oft erscheint einem das Endziel so groß und anstrengend, dass man schon mal die Motivation verlieren kann. Wenn Sie aber einen kleinen Schritt nach dem anderen setzen und sich nur auf den jeweils nächsten Schritt konzentrieren, fällt das Zielerreichen viel  leichter.

4. Routinen schaffen

Viele Aufgaben sind nun nicht gerade energiegeladen und motivierend, sondern müssen einfach abgearbeitet werden, wenn man sie nicht abgeben kann. Oft sind es wiederkehrende Arbeiten, die eine bestimmte Abfolge der Bearbeitung erfordern.

Erschaffen Sie eine Routine und erstellen Sie eine Checkliste, wie diese Aufgaben zu erledigen sind. Dann müssen Sie nicht jedes Mal neu überlegen, was wie zu tun ist, sondern Sie haben schon einen Fahrplan für die Bearbeitung.  Da geht das Erledigen fast wie von selbst und frisst nicht so viel Zeit. Diese können Sie dann für mehr motivierende Aufgaben nutzen.

5. Was zum Abhaken

Eine tägliche To-Do-Liste ist nicht nur für Ihr Zeitmanagement hilfreich, sondern hilft Ihnen auch bei Ihrer Selbstmotivation. Hier sehen Sie Schwarz auf Weiß, was Sie schon erreicht haben und das Abhaken erledigter Aufgaben vermittelt Ihnen das Gefühl, etwas geschafft zu haben.

Wenn Sie dann noch die wichtigen und richtigen Aufgaben auf die Liste setzen, kann eigentlich gar nicht mehr viel schief gehen.

6. Bewegung, Bewegung, Bewegung

Bewegung und zwar möglichst an der frischen Luft ist ein tolles Mittel, um auch geistig wieder in Schwung zu kommen. Nicht jeder ist gleich zum Marathonläufer geboren, das muss aber auch nicht sein. Die einen powern sich im Fitnessstudio aus, die anderen beim Fußball oder Radfahren.

Auch zügiges Spazierengehen hilft. Das können Sie auch mal zwischendurch machen, wenn der Kopf brummt und Sie nicht weiter kommen. Der räumliche Abstand tut gut, das Gehirn arbeitet in der Zeit weiter und oft kommen Ihnen dann Ideen und Lösungen in den Sinn, an die Sie vorher nicht gedacht haben.

7. Reden hilft

Als Unternehmer ist man oft genug Einzelkämpfer. Die Mitarbeiter erwarten, dass Sie ihnen sagen, wo es lang geht, die Kunden wollen begeistert werden und die Behörden hätten auch gern Antworten von Ihnen. Sie können nicht alles selber wissen und alles alleine machen. Manchmal  weiß man bei einem Problem einfach nicht weiter. Da ist es sehr hilfreich, mit jemanden zu reden und sich auszutauschen. Zum Beispiel mit anderen Unternehmern oder mit Experten auf dem jeweiligen Gebiet, wo Sie sich gerade im Kreis drehen.

Scheuen Sie sich nicht, Rat und Unterstützung einzuholen. Oft löst ein Experte ein Problem in ein paar Minuten, einfach weil er weiß, was zu tun ist und Sie haben schlaflose Nächte deswegen verbracht. Reden Sie mit einem Coach oder  Berater, der Ihre Gedanken reflektiert, Ihnen Lösungswege aufzeigen kann oder Ihnen beim Selbstdenken hilft. Dieses Geld ist gut angelegt, denn diese Unterstützung bringt Sie weiter.

Sie müssen nicht alles mit sich selber ausmachen. Greifen Sie auf das Wissen und die Erfahrungen von anderen zurück.

8. Belohnen Sie sich selbst

Schauen Sie ab und zu zurück und verdeutlichen Sie sich, was Sie schon alles erreicht haben. Seien Sie stolz auf sich und feiern Sie ein bisschen.

Auch für die Zukunft sollten Sie Belohnungen einsetzen, um sich für besonders unbeliebte Aufgaben zu motivieren. Zum Beispiel, wenn Sie endlich die ganzen Unterlagen für den Steuerberater zusammengesucht und ihm übergeben haben, gönnen Sie sich ein Mittagessen in dem neuen Restaurant, in das Sie schon immer mal wollten.

Oder wenn Sie ein besonders schwieriges Behördengespräch geführt haben, das Sie schon ewig vor sich herschieben, kaufen Sie sich das tolle Buch, das Sie schon lange lesen wollten.

Da kommen wir auch gleich zum nächsten Punkt:

9. Futter für Geist und Psyche

Bestimmt kennen Sie auch Bücher oder Filme über Menschen, die etwas bewegt haben und Sie so motivieren, dass Sie am liebsten gleich loslegen würden?

Genauso Musikstücke, die Sie aufmuntern und Ihnen neue Energie verleihen. Stellen Sie sich eine entsprechende Sammlung mit Ihren Lieblingsstücken zusammen, damit Sie jederzeit darauf zurückgreifen können, wenn Sie im Motivationsloch hocken.

 

Motivationslöcher kommen auch bei den besten Unternehmern immer wieder vor. Wichtig ist, dass Sie nicht resignieren und gar nichts tun. Raffen Sie sich auf und suchen Sie sich eine Methode, die Sie wieder in die Spur bringt. Und wenn es “nur” eine halbe Stunde Spazierengehen ist, in der Sie ein inspirierendes Hörbuch hören.

Besser in kleinen Schritten vorangehen als tatenlos herumzusitzen und sich selbst zu bemitleiden.

Das bringt Sie Ihren Zielen kein Stück näher. Und diese wollen Sie doch erreichen, oder?

Welche Methoden wenden Sie an, um sich selber zu motivieren? Ich bin gespannt auf Ihre Vorschläge.


 

Zur Zeit dreht sich hier im Blog alles um das Thema Unternehmer werden und sein.

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4 Kommentare zu 9 Tipps, wie Sie sich als Unternehmer immer wieder selbst motivieren

  1. Patrick sagt:

    Schöner Artikel, besonders die To-Do-Liste pflege ich selber seit Jahren.

  2. Hi Silke,

    da hast du schöne und wichtige Punkte zusammen gefasst! Die Sinnfrage, die kleinen Schritte, Unterstützung holen und Bewegung (für mich als Synonym für gesunde Lebensweise) sind für mich dabei an erster Stelle.

    Danke für die super Auflistung und frohes *unternehmern* 🙂
    Liebe Grüße
    Lydia

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