Was sind Sie sich als Unternehmer wert?

Was sind Sie sich als Unternehmer wert?

Schiffsbrücke

Haben Sie sich darauf vorbereitet, ein Firmeninhaber und Unternehmer zu sein?

Dachten Sie, Sie wissen, wie der Hase läuft und können eine Firma selber managen? Schließlich haben Sie in Ihrer Angestelltenzeit gesehen, wie es geht. Was Ihr Chef konnte, können Sie doch schon lange.

Der erste Erfolg hat Ihnen auch recht gegeben. Sie haben Kunden und Mitarbeiter aufgebaut, Umsatz gemacht und erste Gewinne eingefahren. Jetzt stockt es aber irgendwie. Mitarbeiter kommen und gehen, Kunden wandern zur Konkurrenz ab, der Umsatz stagniert. Es läuft nicht mehr so, obwohl Sie doch alles noch genauso machen und noch viel länger arbeiten.

Was jetzt? Viele Firmeninhaber schicken ihre Mitarbeiter auf Schulungen, damit diese durch die Weiterbildungen effektiver arbeiten und den Anforderungen besser gewachsen sind. Und Sie? Bilden Sie sich auch regelmäßig weiter? Lernen Sie Neues dazu, tauschen Sie sich über Themen der Unternehmensführung aus, nehmen eine Beratung in Anspruch?

Dazu haben Sie keine Zeit? Sie wissen schon alles, was Sie brauchen, um ein Unternehmen zu führen? Weiterbildung ist was für Berufsanfänger? Sie können aus Ihrem Unternehmen nicht zur Fortbildung weg, weil sonst alles zusammenbricht?

Wie wollen Sie dann den Beruf als Unternehmer lernen? Durch learning by doing? Das kann funktionieren, kann aber auch ziemlich schiefgehen. Im schlechtesten Fall ist Ihr Unternehmen dann am Ende. Und wie viel Geduld haben Ihre Mitarbeiter und Kunden, Ihre learning by doing-Versuche auszuhalten?

Niemand wird als Unternehmer geboren.

Für fast jeden ist es ein langer Weg von der Fachkraft oder dem Manager bis hin zum Unternehmer. Viele Neugründer stürzen sich in die Arbeit und vernachlässigen völlig ihre eigene Entwicklung. Sie verpassen den Punkt, an dem sie sich aus dem Maschinenraum auf die Brücke verabschieden sollten (Was es damit auf sich hat, erfahren Sie hier).

Vielen ist auch gar nicht bewusst, dass sie nicht immer im Maschinenraum bleiben können. Sie sind für das ganze Schiff verantwortlich, nicht nur für eine Abteilung.  Andere wiederum versuchen, aus dem Maschinenraum heraus die anderen Abteilungen mit zu managen. Dass das nicht gut gehen kann, ist wohl jedem klar. Nur auf der Brücke sieht man, wohin man steuert,  was auf einen zukommt und wie man diese Hindernisse umschifft.

Dabei ist ein Kapitän nicht allein. Er hat je nach Größe des Schiffes mehrere Offiziere, die ihn unterstützen. Jeder von denen hat ein bestimmtes Aufgabengebiet, für das er verantwortlich ist.

Genauso sollten Sie als Unternehmer Ihre Firma aufbauen.

Sie müssen und können nicht alles selbst machen.

Holen Sie sich Spezialisten dazu, die bestimmte Teilbereiche erledigen (Buchhalter, Steuerberater, Rechtsanwalt, Vertriebsleiter, Personalleiter usw.).

Zu Ihren Unternehmeraufgaben gehört auch, dass Sie Aufgaben abgeben können und jemanden neben sich dulden, der in bestimmten Dingen kompetenter ist als Sie selbst. Wenn Sie darauf bedacht sind, die anderen klein zu halten, damit Ihnen niemand an der Spitze das Wasser reichen kann, dann machen Sie es sich unnötig schwer.

Sicherlich ist es in einem kleinen Unternehmen nicht ohne weiteres möglich, alle diese Spezialisten einzustellen und sich ausschließlich auf Unternehmeraufgaben zu konzentrieren. Jedoch sollten Sie sich ehrlich eingestehen, dass Sie nicht alles allein machen können und sich Spezialisten für diejenigen Bereiche suchen, die Ihnen am wenigsten liegen. Sie müssen ja zum Beispiel keine Vollzeitstelle für einen Rechtsanwalt schaffen. Dieser ist sicherlich nicht ausgelastet. Vereinbaren Sie doch eine Kooperation mit einem niedergelassenen Rechtsanwalt, der Sie nur dann berät, wenn Sie es brauchen. Beziehen Sie diesen schon im Vorfeld in die Entscheidungsfindung ein, das ist in den meisten Fällen kostengünstiger, als wenn er erst zum Gerichtstermin hinzugeholt wird. Genauso können Sie die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater und der Buchhaltung gestalten. So gewinnen Sie Zeit, die Sie dazu nutzen können,  um sich weiterzubilden und an Ihrem Unternehmen zu arbeiten.

Ich denke, diese Bereiche abzugeben, fällt den meisten nicht so schwer. Die wenigsten Personaldienstleister sind von Hause aus Anwalt oder Steuerberater und mögen diese Tätigkeiten ohnehin nicht sonderlich.

Schwerer ist es, die Verantwortung für die Kernbereiche der Personaldienstleistung abzugeben. Schließlich ist man selber Experte darin und meint, alles besser zu wissen und richtig zu machen.

Daran leiden viele Unternehmen, nicht nur in der Personaldienstleistung.

Der Inhaber kann sich nicht lösen vom Fachgeschäft.

Und er mischt sich ständig ein. Da besetzen Unternehmer (und nicht nur von kleinen Firmen!)  “nebenbei” noch die Personalleiterstelle oder den Konstruktionsleiterposten. Immer mit der Begründung: “Ich kann das genauso gut und so spare ich Geld.”

Mal ganz ehrlich, ist Ihr Wissen in diesen Bereichen überhaupt noch aktuell? Ihre Ausbildung ist schließlich schon einige Jahre her und auch Ihre Berufserfahrung macht nicht alles wett, was sich seither in diesen Bereichen getan hat. Sind Sie mit Ihrem Fachwissen überhaupt noch auf dem neuesten Stand? Wie viel Zeit und Energie würde es Sie kosten, sich ständig fortzubilden, um auf der Höhe der Zeit zu bleiben und Ihren Mitarbeitern ein fachliches Vorbild (ich denke da bloß mal an die Konstruktionsleiterstelle) zu sein? Können Sie das nebenbei leisten?

Auch der Vertrieb entwickelt sich weiter. Ich erinnere mich noch an meine Anfänge in der Zeitarbeit. Da wurde uns gelehrt, dass wir als Lieferanten den Kunden davon überzeugen müssen, daß wir die Allerbesten sind. Inzwischen hat sich der Vertrieb weiterentwickelt. Heutzutage geht es immer mehr darum, Probleme der Kunden zu lösen und eine Partnerschaft auf Augenhöhe zu entwickeln. In den nächsten Jahren wird dieser Weg weitergehen. (siehe hier: Warum Sie keine Dienstleistungen mehr verkaufen sollten!)

Da kommen Sie mit den alten Methoden nicht mehr weit. Sie müssten regelmäßig Vertriebsschulungen besuchen, um sich das aktuelle Wissen anzueignen und Sie müssen Ihre Mitarbeiter dementsprechend führen. Das ist ein Vollzeit-Job. Wann wollen Sie dann an Ihrem Unternehmen arbeiten?

Bei manchen Unternehmern habe ich auch das Gefühl, dass das Verharren in Fachaufgaben ein bisschen eine Flucht ist vor den Aufgaben als Unternehmer. Schließlich ist man so voll beschäftigt und hat “keine Zeit” für andere Dinge.

Dabei müssen Sie gar nicht alles selber wissen. Da draußen gibt es viele Experten, die das Wissen haben, das Sie gerade brauchen.

Wie viel investieren Sie in Ihre persönliche und fachliche Weiterentwicklung?

Was sind Sie sich selbst wert auf Ihrem Weg zum Unternehmer? Sollten Sie dabei nicht so viel Unterstützung wie möglich haben? Nur gibt es jetzt keinen Chef mehr, der Ihnen Fortbildung oder Hilfe “verordnet”. Sie müssen sich selbst um sich kümmern! Holen Sie sich dieses Wissen zu Ihrer Unterstützung!

Denken Sie daran, eine Investition in Sie selbst ist gleichzeitig eine Investition in Ihr Unternehmen, um es erfolgreicher zu machen und für die Zukunft zu rüsten.

 

Wenn Sie auf dem Weg zum erfolgreichen Unternehmer das Gefühl haben, in einer Sackgasse zu stecken, investieren Sie 20 Minuten Ihrer Zeit und fordern Sie Ihre Unterstützung an. Hier können Sie einen für Sie kostenfreien Termin vereinbaren.

 


 

In den nächsten Wochen dreht sich hier im Blog alles um das Thema Unternehmer werden und sein.

Wollen Sie auch den Weg zum erfolgreichen Unternehmer gehen und mit Ihrem Unternehmen wachsen?

Dann gibt es für Sie als angemeldeter Newsletter-Empfänger wöchentliche Denkanstöße, Beispiele und Tipps, die Ihnen auf dem Weg zu Ihrem Ziel weiterhelfen.

Tragen Sie sich hier unter diesem Text dafür ein und Sie bekommen Ihre Unterstützung regelmäßig in Ihr E-Mail-Postfach.

Es kostet Sie nichts außer Ihrer Zeit und dem Willen, etwas zu verändern.

Hier erhalten Sie dazu weitere Informationen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.